Dogs & Bikes (5)

dogs & bikes Berlin

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Überarbeitet: Gestern. Fahradunfall. Rippen – und Schulterprellung. Handgelenk geprellt. Daumen angebrochen. Kamera heil geblieben.
Unfall verursachender Rennradfahrer auf den Kopf gefallen. Noch am Unfallort mit ihm versöhnt. Wünsche ihm aber einen Tag später einen ordentlichen Brummschädel. So zur Erinnerung und Mahnung…

Reference of the day: Ägypten.
In diese Verarbeitungsgedanken mischten sich gestern Abend dann die Bilder aus Ägypten, die ich tags zuvor im Internet gesehen hatte und mir wurde plötzlich speiübel. Mir wurde klar welche Gewalt notwendig war, um solche Verletzungen – man muss teilweise Zerstörung des menschlichen Körpers sagen – zu verursachen, wie ich sie auf den Bildern gesehen hatte.
 
 

20 Kommentare
  1. Tut mir leid, ich verstehe Deinen Einwand leider nicht.

  2. Ehrlich gesagt klingt mir Bedingungen, Bewusstheit und Möglichkeiten zu esoterisch. Wenn du es nicht konkret machen kannst, hängt das in der Luft.

  3. Aber ich spreche auch oft von Möglichkeiten… :-)

  4. Ich spreche eigentlich immer von Bedingungen und Bewusstheit…

  5. @genova, ich bitte um Verzeihung, aber das möchte ich nicht.

    Ich sprach auch nicht vornehmlich von Technik, sondern von Bedingungen und Bewusstheit.

  6. silberfink,
    wenn du möchtest, kannst du gerne an einem konkreten Foto von mir deine Kritik verdeutlichen. Das würde mich interessieren. Konsequent, Fotos und mich ernst nehmen, nun ja, da brauche ich Beispiele. Ich sehe das alles ganz anders.

    Ich schreibe mir aber hinter die Ohren, an meinen technischem Unzulänglichkeiten zu arbeiten. Mich interessiert die Technik nicht besonders, sie hat keine Priorität, vermutlich aber aufgrund meiner schlechten Kamera wegen.

  7. @genova, Übung bedeutet das Herantasten an eine (noch) unbekannte Sache. Es gibt fotografische Situationen wie Langzeitbelichtung und Nachtaufnahmen, an die müsste ich mich auch herantasten, müsste üben und Testfotos machen, weil ich mich mit diesem Gebiet der Fotografie noch kaum beschäftigt habe. Auch an verschiedene Situationen beim Fotografieren muss ich mich immer wieder herantasten, an’s Fotografieren selbst aber nicht mehr.

    Ich sagte ja auch, dass ich manchmal nicht erkennen könne warum Du fotografierst. Deine Fotos wirken nicht konsequent. Manchmal hatte ich auch den Eindruck, Du würdest Dich mit Deinen Fotos über Fotografie lustig machen wollen, das Fotografieren kritisieren. Das funktioniert natürlich nicht (Form der Form), zumindest nicht soweit ich das denken kann. Man kann nicht die Form Fotografie mit der Form Fotografie kritisieren. Wenn man das ernsthaft versucht, kommt man nicht umhin die Form in der Auseinandersetzung ernst zu nehmen. Und in diesem Moment ist die Form anerkannt.
    Also liegt es wohl daran, dass Dein Wissen um die Fotografie herum begrenzt ist und Du Dich noch herantastet, denn wenn Du das Fotografieren nur etwas ernst nimmst (und damit auch Dich selbst), müsstest Du die Konsequenzen ziehen und Deine Art der Fotografie näher bestimmen (und ändern) oder zu einer besseren Kamera wechseln.

    Deine Kamera kommt nicht gut mit schwierigen Lichtverhältnissen klar. Welchen Schärfebereich sie gut abdeckt kann ich nicht sagen, da ich nur Deine Fotos sehe und nicht die jeweiligen Bedingungen und Einstellungen kenne. Eine Qualität dieser Kamera scheint zu sein, dass sie wenig verzerrt. Da habe ich schon schlimmeres gesehen.

    Wenn Du die Eigenschaften Deiner Kamera kennst und sie beim Fotografieren beachtest, kannst Du gute Fotos machen, Fotos
    die inhaltlich und optisch (oder auch ästhetisch) den Bedingungen entsprechen. Die Art der Fotografie dürfte dann aber begrenzt sein. Universell einsetzbar ist die Kamera nicht um gute Fotos zu machen. Soll heißen, mit dieser Kamera kann man nicht jede Art von Fotos machen und meiner Meinung auch die meisten nicht, die Du damit machst. Naja, man kann schon, wenn man z.B. mit Hilfe der Form Fotografie zeigen wollte, wie sich Unwissenheit und Ignoranz speziell oder allgemein auswirken. Unter diesem Aspekt müsste ich mir die Fotos nochmal anschauen und sie neu bewerten. ;-)
    Eine inhaltliche (fotografisch) Weiterentwicklung ist auch von den äußeren Umständen (z.B. Equipment) bzw. vom Grad der Bewusstheit zu ihnen abhängig. Der Grad der Bewusstheit wird unter anderem durch einfaches Wissen beeinflusst.

    Was auch immer ich sage, es ist nicht in Stein gemeißelt. Selbst wenn ich mehr Erfahrung und eine den Umständen entsprechende, bessere Kamera zur Verfügung habe, kann ich mich irren und Dinge oder Sachverhalte falsch einschätzen.
    So,ich hoffe das war verständlich. Denn das sollte es sein. „Deftig“ ist eine Bewertung die ich hierfür nicht verwenden würde. Aber es sei Dir erlaubt meine Worte mit Eintöpfen zu vergleichen. Wer weiß wohin uns das führt… :-)

  8. Uiuiui, eine deftige Antwort, finde ich. Meine kleine Kamera ist qualitativ optimierbar, keine Frage, das ist kritisierbar, meine Achillesferse. Aber was ist ein Übungsstadium? Ich übe, ja. Du nicht? Jedes Bild ist eine Übung, jedes Bild ist neu. Jeder Forscher ist ein Übender. Wie arbeitet man kreativ ohne Übung? Indem man „fertig“ ist? Das werde ich hoffentlich nie.

    Untentschlossen: Was ist das in Bezug auf Fotografie? Meine Bilder lassen sich groß in folgende Kategorien einteilen, wenn man das denn unbedingt will:

    Es gibt solche, die die Abstraktion von Formen im Alltag abbilden, Anordnungen von Kästen, Hausfassaden, allen möglichen Gegenständen im öffentlichen Raum, Unterkategorie davon sind die Bilder der Bodenbeschaffenheiten. Diese Bilder thematisieren immer auch den Übergang vom Figurativen ins Abstrakte. Dadurch entstehen manchmal merkwürdig entfremdete Räume. Räume, die auf den ersten Blick banal sidn, in dieser Banalität aber unangenehm und fast bedrohlich, weil ohne erkennbare Funktion, aber auch ohne die übliche Schönheit, beispielsweise o.T. 80.

    Dann gibt es solche, die illustrieren, symbolisieren, wie das kürzlich veröffentlichte von der SPD-Baracke, die also nur im Kontext funktionieren, bei mir im wortwörtlichen Kontext, nämlich dem eines Textes.

    Dann gibt es die rein assoziativen Bilder, Bilder, die etwas erzählen so wie kürzlich das Bild mit dem Innensenator Henkel drauf. Dort werden durch den Lichteinfall auf das Plakat und durch die Mauern im Hintergrund eine Atmosphäre geschaffen, die einen Zusammenhang zu der Aussage auf dem Plakat und somit zur Politik schaffen kann.

    Dann gibt es Bilder, in denen mich allein die Farbkomposition reizt.

    Menschen habe ich selten auf den Fotos, was bei mir daran liegt, dass ich das schwierig finde. Ich bewundere deine Fotos deswegen, vermutlich fragst du die Geknipsten, ob sie das wollen.

    So viel zur Unentschiedenheit.

  9. Danke. Das ist sehr nett von Dir. Meine Rippen machen mir noch etwas Probleme, insgesamt geht es mir aber schon wieder erstaunlich gut. Hätte ich nicht erwartet.

    Deine Hosentaschenkamera liefert tatsächlich nicht so die tollen Bilder. Aber soweit ich das beurteilen kann bist Du auch noch im „Übungsstadium“. Manchmal kann ich nicht so richtig erkennen warum Du fotografierst. Du scheinst etwas unentschieden zu sein?

    Ägypten: Ja, wenn man selbst angeschlagen, die harte Schale (an)geknackt ist (und sei es nur vorübergehend), dann spürt man auch körperlich was man zuvor nur gesehen hat. Der Abstand fehlte ob der eigenen Verletzung. Interessantes Phänomen – zumindest erkläre ich es mir so. Man weiß ja, dass Mitgefühl auf diese Weise entsteht, also aufgrund des Nachempfinden-Könnens ähnlicher Erfahrungen…

  10. Auch von mir gute Besserung. Interessante Verbindungen zu Ägypten. Es ist wohl schon so: Diese Gewalt dort kann man hier kaum nachempfinden, wenn man sowas nicht schon selbst erlebt hat. Die Zahlen der Toten sind ja auch abstrakt.

    Du hast oft auf dem Fahrrad eine dicke Kamera umhängen? Respekt. Ich bin nur mit einer kleinen Ixus unterwegs: Photographisch nicht befriedigend, aber sie passt in jede Hosentasche, also nebenbei einsetzbar.

  11. Nil sagte:

    Kan ich mir schon vorstellen :-D

  12. Danke sehr. Es geht ja einigermaßen solange ich keine unbedachte Bewegung mache. Aber unachtsame Leute auf der Straße, die mich anrempeln, müssen mit einer unbeherrschten Reaktion rechnen… :-)

  13. Nil sagte:

    Von mir auch gute Besserung!

  14. Ja – mag sein, man neigt zum Herunterspielen… ich möchte auch nicht darüber nachdenken, was noch hätte passieten können…

  15. Danke für die Genesungswünsche. „Überlebende“ solcher Ereignisse lassen die Geschichten immer ein bisschen wie Slapstick klingen… :-)

  16. Bin mit meiner Tochter und ihrer Freundin an der Isar gewesen, schwimmen. Auf dem Rückweg rutscht Tochterfreundin mit dem Flipflop von der Pedale und kommt mit dem Fuß zwischen Vorderrad und Schutzblech. Das bremst! Und wie! Ich könnte nicht mehr ausweichen und es hat uns in die Landschaft gesteckt. Sie hat das Steissbein und die Wade geprellt. Hätte vieeel schlimmer ausgehen können – auch wir haben noch Glück gehabt. Aber…bei mir sind es halt doch schwere Prellungen gewesen, Plus wahrscheinlich Muskelfasserrisse und Sehnenanriss. Kann man gar nicht so genau sagen. Ich bin jetzt in der Woche vier und es tut nicht mehr ständig weh, aber Marmelade am langen Arm über den Frühstückstisch heben geht noch nicht so gut…
    Ich drücke Dir fest die Daumen und wünsche Dir noch einmal schnelle Genesung!

  17. @ Lichtgewimmel, ja, verdammt. Ich habe gelesen, dass es je nach Schwere mehrere Wochen dauern kann. Meine ganze rechte Seite ist betroffen. Dann kommen auch noch die durch die Schonhaltung verursachten Verspannungen dazu. Ich hab‘ jetzt schon Schwierigkeiten beim Salat schnippeln… :-)
    Was ist Dir denn passiert?

  18. @ Follygirl, danke. Das ist wahr: Auf dieser Straße / Brücke kann man auch unter viel größere Räder geraten…

  19. Oh je – ich kann aus eigener Erfahrung von vor drei Wochen sage, daß die Heilung etwas dauern kann, wenn Du Pech hast. Bin auch vom Rad geflogen und mit Arm und Schulter aufgeprallt. Jetzt geht’s so langsam merkbar aufwärts…
    Liebe Grüße und gute Besserung!

  20. Gute Besserung!
    Wie gut, daß nicht noch mehr passiert ist…
    LG, Petra

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